StadlerTreppen – Treppenbau mit Tradition

von Patrick Hof

Zum Bau von Treppen gehört nicht nur die Fertigung selbst, sondern selbstverständlich auch die Planung und die Montage. Im Laufe der langjährigen Firmengeschichte von StadlerTreppen sammelte sich diesbezüglich ein großer Erfahrungsschatz und ein breitgefächertes Know-how an, das wir mit unseren Produkten gerne an Sie weitergeben.

Alles hat klein angefangen

StadlerTreppen Messestand 1975

Kaum zu glauben: Schon im Jahr 1581 taucht die erste namentliche Nennung des Namens „Stadler“ auf. Damals war ein Vorfahre, Konrad Stadler, als „Schlosser“ registriert – seine genaue Tätigkeit ist nicht überliefert, da es das Berufsbild in seiner heutigen Ausprägung damals so noch nicht gab. Sein Nachfahre Otto Stadler, der Urgroßvater des jetzigen Firmeninhabers Bernd Stadler, gründet 1879 in Saulgau einen Schlosserbetrieb für Stahlfenster, der bis 1973 in dieser Form fortbesteht.

Fokussierung auf den Treppenbau ab 1973

Mit der Übernahme der Firma 1973 durch den heutigen Firmenchef Bernd Stadler erhält die Firma eine neue Ausrichtung – ihr Fokus liegt nun auf dem Treppenbau. Auch der Name ändert sich – von nun an firmiert das Unternehmen unter dem Namen „StadlerTreppen“. Wurden in den Anfängen ausschließlich Stahltreppen gefertigt, so erweiterte Bernd Stadler 1979 die Produktpalette. In Kooperation mit dem Holzbaubetrieb Günztaler Treppenbau „güta“, in Sontheim bei Memmingen, entstanden die ersten Treppenmodelle aus Holz. Von nun an kann auch die Nachfrage nach Holztreppen befriedigt werden.

Erste Schritte ins Ausland und Expansion im Inland

Das Ende des Kalten Krieges und der Fall der Mauer bringt auch für die Firma große Vorteile: Schon 1989 eröffnet sie in Ungarn einen Fertigungsbetrieb. Aber nicht nur im Ausland, sondern auch innerhalb Deutschlands expandiert das Unternehmen und verlässt das angestammte „Schwabenländle“ – im thüringischen Schleusingen übernimmt Stadler Treppen 1990 einen Betrieb und siedelt dort seine Stahltreppen-Produktion an. Mittlerweile ist die Firma in mehr als 20 deutschen Städten durch seine Treppenfachmänner vor Ort vertreten.

Die Internationalisierung schreitet voran

Um der steigenden Nachfrage – auch aufgrund der Verkaufsbüros, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind – gerecht zu werden, eröffnet StadlerTreppen in Tschechien 1994 einen weiteren Fertigungsbetrieb. 1998, also schon vier Jahre später, ergänzt ein weiterer Betrieb in Polen die Fertigungsstandorte der Firma – bis zum Ende des Jahrtausends ist sie in drei osteuropäischen Ländern vertreten.

Der neue Firmensitz – wie die Firma selbst ein Ort mit langer Tradition

Fimensitz

Kurz vor der Jahrtausendwende zieht die Verwaltung des Unternehmens 1999 in den neuen Firmensitz „Klösterle“ in Bad Saulgau – wie der Name es schon verrät, handelt es sich hierbei – passend zur Firmengeschichte – um ein traditionsreiches Gebäude. Zuvor ist das ehemalige Franziskanerkloster behutsam renoviert worden – seit dem Umzug fungiert es als repräsentatives Firmengebäude mit „gutem Geist“.

140 Jahre StadlerTreppen – schneller da, als man denkt

Im Jahr 2004 feiert StadlerTreppen sein 125-jähriges Firmenjubiläum und kann mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Traditionsunternehmen zu sein. Bei der 20-Jahr-Feier der Übernahme des für die Stahltreppen-Produktion verantwortlichen Werkes in Schleusingen im Jahr 2010 zeigt sich, dass StadlerTreppen für die Zukunft gut aufgestellt ist und der 140-Jahr-Feier im Jahr 2019 gelassen entgegensehen kann. Mit weiteren Niederlassungen und Kooperationspartnern in Österreich und der Schweiz ist das Unternehmen nun in fünf Ländern Europas vertreten und braucht die Konkurrenz nicht zu scheuen – 150 Jahre, wir kommen!

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